Wann macht das Brünnsteinhaus endlich wieder auf?

Liebe Gäste,

auch wenn wir derzeit noch von den behördlich angeordneten Schließungen betroffen sind - im Hintergrund laufen schon die Vorbereitungen für die kommende Sommersaison.

Bis es wieder so weit ist, beachtet bitte Folgendes: Bitte haltet Euch bei bei einem Aufenthalt rund um die Hütte an die jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen, wahrt den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen (ansonsten Mund-Nasen-Schutz aufsetzen) und nehmt bitte Euren Müll wieder mit ins Tal.

Auch wenn wir derzeit nicht persönlich für Euch da sein dürfen - ihr habt die Möglichkeit von unserem Getränkeautomaten gekühlte Getränke zu bekommen. Apfelschorle, Johannisbeerschorle und Zitronenlimo gibt es ohne Altersfreigabe. Wenn ihr ein Helles, ein Radler oder ein Russ´n möchtet, dann denkt bitte daran entweder Euren Ausweis oder Euren Führerschein (jeweils als Karte) mitzunehmen, da der Getränkeautomat über eine Jugendschutzprüfung verfügt.

Wir wünschen Euch derweil trotz Allem eine schöne Zeit · bleibt´s oder werdet wiada gesund · wir freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit Euch!

Sepp & Yvonne mit dem Brünnsteinhaus-Team

Warum können wir nicht sagen, wann es genau wieder losgeht?

In der Kabinettssitzung vom 04. Mai 2021 wurde für Bayern u.a. folgendes beschlossen:

  • Die Zahl der Landkreise mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 steigt beständig an. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 bzw. unter 50 können die Kreisverwaltungsbehörden unter den Voraussetzungen des § 27 der 12. BayIfSMV ab dem 10. Mai die dort beschriebenen Erleichterungen für die Außengastronomie (Öffnung bis 22 Uhr), für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos und Sport zulassen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird gebeten, das hierfür nötige Einvernehmen zu erteilen. Die zuständigen Staatsministerien werden die erforderlichen Konzepte (insbesondere Hygienemaßnahmen, Tests und Terminbuchungen) erstellen.
  • Bayern ist in Deutschland das Urlaubsland Nr. 1. Touristische Angebote werden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 daher ab Freitag, den 21. Mai 2021, wieder zugelassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze. Die Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie werden dem Ministerrat für seine nächste Sitzung hierfür ein entsprechendes Konzept (u. a. Terminvereinbarungen, 48 Stunden Tests, Abstands- und Hygienemaßnahmen) für inzidenzabhängige Öffnungen vorschlagen. Das Konzept muss die infektiologische Gesamtlage berücksichtigen und eine Rücknahme der Öffnungen bei entsprechender Inzidenzentwicklung vorsehen. Das Gleiche gilt für spezielle touristische Infrastrukturen.

Jetzt ist es so, dass der Landkreis Rosenheim derzeit immer knapp an der 100er-Inzidenz-Grenze schwankt - einmal sind wir ein paar Tage drunter und dann auch mal wieder ein paar Tage drüber. Nachdem das natürlich dann nicht "stabil" ist, können wir auch nicht planen, wann es bei uns genau wieder losgehen wird. Denn sobald der Landkreis Rosenheim wieder einen Tag über der 100er-Inzidenz liegt, geht es mit der Berechnung ab dem 1. Tag unter 100 wieder von vorne los.

Außerdem liegen die erforderlichen Konzepte der zuständigen Staatsministerien für die Öffnungen nur teilweise vor (Stand 10.05.2021) - somit wissen wir nicht einmal worauf wir uns konkret vorbereiten sollen. Wir haben zwar eine gewisse Vorahnung und natürlich auch die Erfahrungen mit unserem ausgefeilten Hygienekonzept aus dem letzten Jahr, aber wie man so schön auf bairisch sagt: Nix Gwiss woaß ma ned.

Deswegen können wir Euch auf die Frage nach dem konkreten Öffnungstermin leider keine Antwort geben. Und genau aus diesem Grund können auch noch keine Übernachtungen reserviert werden.

Webcam

Gigapixelpanorama mit freundlicher Genehmigung des Erstellers Christian Magg

Gigapixelpanorama Brünnstein

DAV startet Kampagne "Natürlich Sommer"

Noch immer sind die Aktivitäten und Angebote des DAV aus bekannten Gründen eingeschränkt. Individualsport an der frischen Luft ist allerdings erlaubt und sinnvoll. Das betrifft auch den Bergsport und nicht zuletzt das Wandern. Die ersten Touren im Frühjahr erfordern eine sorgfältige Planung, unter Pandemiebedingungen gilt dies in besonderem Maße.

Wie schon im Winter ruft der DAV dazu auf, in den Bergen das F.U.N.-Prinzip zu beachten: Sei freundlich, handle umsichtig und schone die Natur!

Alle wichtigsten Basics und Regeln für Wanderungen und Bergtouren in der aktuellen Situation sind unter dem Dach der Kampagne „Natürlich Sommer“ zusammengefasst.

Bergsport unter Corona-Bedingungen

Bergsport ist gesund, fördert die Abwehrkräfte und stärkt die Psyche. Auf Tour in den Bergen lassen sich die Abstandsregeln fast immer gut einhalten, zudem ist die Ansteckungsgefahr im Freien sehr gering. Dennoch – die Corona-Lage ist immer noch problematisch. Der DAV appelliert dringend an alle, die in den Bergen unterwegs sind, ihre Kontakte sowohl bei der Anreise als auch vor Ort so weit wie möglich zu reduzieren. Verantwortungsvolles Handeln muss jetzt im Vordergrund stehen: Abstandsregeln einhalten, beliebte Orte zu beliebten Zeiten vermeiden, Sicherheitsreserven einplanen – und im Zweifel auch mal verzichten oder eine Alternative finden.

Sicher und naturverträglich unterwegs

Unabhängig vom Pandemiegeschehen bedürfen Frühjahrstouren einer sorgfältigen Planung. Nach den Wintermonaten ist eine realistische – und im Zweifelsfall zurückhaltende – Einschätzung der eigenen Kondition gefragt. Und auch die Rahmenbedingungen vor Ort stellen sich im Frühjahr anders dar als im Sommer. Während in den Tallagen schon milde Temperaturen herrschen, erwarten die Bergsportler*innen in der Höhe zum Teil noch winterliche Bedingungen. Wo der Schnee bereits geschmolzen ist, blühen die ersten Alpenpflanzen. Grundlegende Verhaltensregeln sollen die besonders sensible alpine Natur schützen: Möglichst klimaschonend anreisen, soweit es unter Pandemiebedingungen verantwortbar ist, auf den Wegen bleiben, Müll wieder mitnehmen, Pflanzen schonen. Und – in Zeiten geschlossener Hütten für manche besonders schmerzhaft: in den bayerischen Alpen sind geplante Übernachtungen in der freien Natur nicht erlaubt, auf Mehrtagestouren muss in der aktuellen Situation also verzichtet werden.